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Koblenz, 3 Mai 2005 – Der neue VW Passat kommt mit aktiven und passiven Sicherheitskomp- onenten von TRW Automotive auf den Markt. Als Spezialist für Fahrzeugsicherheit liefert TRW ein innovatives ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) mit zusätzlicher Gespannstabilisierung und die Hinterrad-Scheibenbremse mit integrierter elektronischer Parkbremse EPB. Das Fahrzeug ist zudem optional mit der automatischen Distanzregelung ACC (Adaptive Cruise Control) von TRW erhältlich. Als Zusatzfunktion des ACC kommt auch die Anhaltewegverkürzung 1 (AMW1) zum Einsatz. Sie bereitet das Fahrzeug bei Unfallgefahr auf eine Vollbremsung vor. Passive Sicherheits- systeme von TRW im Passat sind das Lenkrad, die Sicherheitsgurte und die Airbags: Der neue Passat hat serienmäßig Airbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags vorne und hinten sowie Seitenairbags vorne und auf Wunsch auch hinten. Innovatives ESP + Gespannstabilisierung Im Passat hat TRW eine innovative Integration umgesetzt: Der Gierratensensor, der die Drehrate des Fahrzeugs misst, wurde mitsamt seiner Steuerung mit dem Steuergerät der elektrischen Parkbremse zu einer Einheit zusammengefasst. Das spart die Kosten für Gerät, Stecker und Einbau, senkt das Fehlerpotential und verbessert die Qualität der Elektronik. Außerdem hat TRW durch eine Erweiterung der ESP-Software das neue ESP + Gespannstabilisierung entwickelt. Das Programm erkennt bei Gespannfahrten frühzeitig eine Schlingergefahr und kann durch gezielte Brems- und Motoreingriffe ein Schleudern reduzieren. Teil des innovativen ESP ist neben dem hydraulischen Bremsassistenten auch eine hydraulische Unterstützung für den Bremskraftverstärker in Notfallsituationen. Die hydraulische Unterstützung wird aktiv, wenn das Bremssystem nicht genug Druck aufbauen kann – zum Beispiel wegen eines Fehl- ers im Vakuumbremskraftverstärker. Das System erhält dann vom Vakuumsensor im Bremskraft- verstärker die Information und baut über das ESP zusätzlichen Druck auf. TRW hat im neuen ESP auch eine Reifendrucküberwachung integriert. Sie erkennt einen eventuellen Luftverlust im Reifen durch Überwachung und Vergleich der Radgeschwindigkeiten und warnt den Fahrer durch ein Signal. EPB für Komfort und Sicherheit Die elektronische Parkbremse EPB von TRW ist ein Novum in der Mittelklasse. Sie wird vom Fahrer per Kippschalter aktiviert und löst sich beim Losfahren automatisch. Die EPB ist mit dem ESP und der Motorsteuerung verbunden. Sie bremst bei Notfällen das Fahrzeug über das ESP-System ab, zum Beispiel wenn die regulären Bremsen versagen. Als dynamischer Anfahrassistent sorgt sie dafür, dass das Auto beim Anfahren am Berg nicht zurückrollt. Noch mehr Komfort bietet die Auto-Hold-Funktion: Sie hält das Fahrzeug über das ESP-Aggregat mit dem hydraulischen Bremsdruck drei Minuten fest, wenn es zum Stehen kommt, zum Beispiel wenn es bei einer Steigung ausrollt. Auch während eines Ampelstopps bremst sie die Räder, ohne dass der Fahrer das Bremspedal betätigen muss. Nach jeweils drei Minuten, oder sobald der Fahrer die Zündung abschaltet, den Sicherheitsgurt löst oder das Fahrzeug verlässt, werden diese Aufgaben automatisch von der Parkbremse übernommen. Automatisch und sicher auf Abstand Die automatische Distanzregelung von TRW hat sich schon im Phaeton bewährt. Nun können auch Passat-Fahrer die Vorteile dieser radargestützten Technik genießen. Das Fahrzeug fährt mit einer eingestellten Geschwindigkeit, bis der vom Fahrer gewählte Abstand zu einem vorausfahrenden Auto unterschritten wird. Dann bremst das System ab und beschleunigt, wenn die Bahn wieder frei ist, automatisch wieder auf das vorprogrammierte Tempo. Die Zusatzfunktion „Anhaltewegverkürzung“ nutzt den Radarsensor der Distanzregelung. Der Sensor überwacht den Raum vor dem Fahrzeug, um einen Unfall vorzeitig zu erkennen. Bei einem Unfallrisiko bereitet die AVW1 eine Vollbremsung vor: Sie sendet an das ESP die Meldung, Bremsdruck aufzubauen, und senkt die Auslöseschwelle des hydraulischen Bremsassistenten. Die meisten Fahrer bremsen nämlich auch kurz vor einem Umfall zu zaghaft. Sobald der Fahrer auf die Bremse tritt, ist dank AVW1 sofort die volle Brems- wirkung verfügbar. Das spart wertvolle Millisekunden und verkürzt den Bremsweg. „Wir glauben, dass die radargestützte Distanzregelung dem alternativen Infrarot-System überlegen ist”, sagt Werner Kunz, Account-Direktor weltweit für BMW und Volkswagen bei TRW. Denn zum einen werden die Infrarotstrahlen von Regentropfen oder Nebel reflektiert, zum anderen müssen Infrarot-Systeme stets vorne am Fahrzeug freiliegend befestigt werden. Die Distanzregelung im Passat hingegen arbeitet unabhängig vom Wetter und ist hinter dem VW-Emblem im Grill angebracht. „Die technischen Innovationen von TRW im Passat machen das Fahren sicherer und bequemer“, zieht Kunz Bilanz. „TRW und Volkswagen haben die Komponenten in jahrelanger partnerschaftlicher Zusammenarbeit entwickelt. Deshalb sind unsere aktiven und passiven Sicherheitssysteme und die Distanzregelung perfekt auf den Passat abgestimmt.“ Über TRW TRW Automotive gehört zu den führenden Automobilzulieferern für aktive und passive Sicher- heitssysteme. Dazu gehören integrierte Fahrzeugkontroll- und Fahrerassistenzsysteme, Brems- systeme, Lenkungssysteme, Fahrwerkssysteme, Insassenschutzsysteme, Elektronik, Motorventile, Befestigungssysteme sowie Komponenten und Produkte für den weltweiten Ersatzteilmarkt. TRW Automotive hat weltweit 60.000 Mitarbeiter in 24 Ländern und erwirtschaftete in 2004 einen Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar. TRW Automotive beschäftigt in Deutschland rund 12.000 Mitarbeiter.
Weitere aktuelle Informationen finden Sie unter www.trwauto.de und www.trwauto.com
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Die Angaben in dieser Pressemitteilung sind zukunftsbezogene Aussagen, Absichten, Überzeugungen, Erwartungen oder Prognosen des Unternehmens. Zukunftsbezogene Aussagen sind naturgemäß nicht gefeit gegenüber bekannten und unbekannten Risiken, falschen Annahmen oder weiteren Unsicherheiten und so können die tatsächlichen Entwicklungen erheblich von den ge- machten Aussagen abweichen. Diese Risiken, Annahmen und Unsicherheiten können im TRW Automotive Holdings Corp. „Prospectus“ vom 2. Februar 2004 eingesehen werden. Der „Prospectus“ und der TRW-Report „10-K“ für das Geschäftsjahr 2003 (endete am 31. Dezember 2003) hinterliegen bei der Securities and Exchange Commission (SEC) entsprechend Regel 424(b)(4) und beinhalten: die erhebliche Fremdkapitalaufnahme, die hochgradig konkurrenzbetonte Autoteileindustrie und ihre Zyklizität, Preisdruck unserer Kunden, ansteigende Kosten für den Einkauf von Komponenten und Rohmaterial, schlechte Leistungsfähigkeit oder Insolvenz unserer Zulieferer, Produktzuverlässigkeit, Garantieansprüche und Produktrückrufe, die Abhängigkeit von Dritten, Einschränkung der Flexibilität des Arbeitsbetriebes durch Verbindlichkeiten, Anstieg von Zinssätzen, Wechselkursschwankungen, mögliche unterschiedliche Interessen zwischen den Inhabern und uns, Streiks und andere arbeits- rechtliche Konflikte sowie weitere Risiken und Unsicherheiten beschrieben unter „Risk Factors“ im „Prospectus“, in „10-K“ und unseren SEC-Unterlagen. Wir sehen und erkennen weiterhin keine Verpflichtung, die zukunftsbezogenen Aussagen, Absichten, Überzeugungen, Erwartungen oder Prognosen in irgendeiner Form zu aktualisieren. |